kulturtech: iNakba

iNakba ist eine dreisprachige mobile App (Arabisch, Hebräisch und Englisch) auf Basis von Google Maps. Die soziale Applikation erlaubt es, die palästinensischen Ortschaften, die in der Nakba seit 1948 zerstört wurden  zu lokalisieren und Details über sie zu erfahren.

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Die Anwendung bietet Koordinaten und Karten zu palästinensischen Ortschaften, die während der Umbrüche des Unabhängigkeitskrieges 1948 komplett abgerissen wurden, ausgelöscht oder nach ihrer Okkupation teilweise abgerissen wurden oder stehen blieben, obwohl ihre Einwohner vertrieben wurden. Die integrierten Karten zeigen auch Gebäude, die in diesen Ortschaften verlassen wurden und liefern historische Informationen beispielsweise in form von Videoclips und Fotografien. Die App ist interaktiv und ermöglicht es Benutzern,  Bilder von den zerstörten Ortschaften sowie  Kommentare zu diesen  zu teilen und einen update feed über ausgewählte Orte hinzuzufügen.

 

Wer ist Zochroth?

Zochroth ist eine israelische NGO, die sich für das Rückkehrrecht der Palästinensischen Bewohner in die besetzten Gebiete einsetzt. Nur durch ein Bewusstsein für die Situation und Geschehnisse nach 1948 innerhalb der breiten israelischen Öffentlichkeit könne es überhaupt zu einem ehrlichen Aussöhnungsprozess zwischen Israelis und Palästinensern kommen.

Zum Launch Event geht es hier: http://zochrot.org/en/event/launching-event-zochrots-new-mobile-app-inakba

homepage der NGO: http://zochrot.org

 

Kleine Linksammlung zu Syrien

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Syrien und die im Zusammenhang stehenden Prozesse besser zu  verstehen ist eine Mammutaufgabe. Zumindest soviel lässt sich generell sagen: Die komplexen Umbrüche und das Engagement unzähliger Gruppen und Individuen formen langsam aber stetig den Korpus einer neu entstehenden Zivilgesellschaft .

Ich habe hier ein kleine Auswahl wichtiger Links  mit vor Ort aktiven Gruppierungen und Komitees abgebildet.  (Note: Für die Inhalte dieser Links sind wie immer die Betreiber der entsprechenden Portale verantwortlich):

https://www.adoptrevolution.org/

http://www.medico.de/

http://www.bewegungsstiftung.de/

https://www.facebook.com/SyrianRevolutionGeneralCommission

http://www.kcksd.net/  (Assembly Of Syrian Kurdish Youth Abroad (ASKYA))

http://ar.ufss.info/ (Union freier syrischer Studenten)

http://www.syriaincolors-lcc.com/en

 

 

(Bildmaterial durch adoptrevolution.org- alle Rechte liegen dort)

Das Aus für den Weltempfänger

Iran macht den Webhahn dicht- eine Abschottung und ihre Folgen

Nach Weissrussland ist der Iran nun der zweite Staat, der seinen Bürgern den Zugang zum internationalen Web weitesgehend abschaltet. Durch die Blockierung des Protokolls https sind Mailaccounts von über 30 Millionen Bürger betroffen bzw. sind diesen nicht mehr länger zugänglich. Soziale Netzwerke aber auch Medienseiten der BBC oder amerikanischer Outlets sind nun vom Bildschirm verbannt. Die bisherige Kontrolle der internationalen Gateways ging den persischen Behörden nicht weit genug.

Dies ist nur der erste Schritt. Die Schaffung eines „nationalen Internets“ soll zukünftig nicht nur vor Angriffen „feindlicher Staaten“ (wir erinnern uns an Stuxxnet) schützen sondern auch regimekritische Stimmen im Keim ersticken. Dieses politische Konzept von „Big Brother light“ gewinnt zusätzlich an Bedeutung, als dass bis dato Farsi eine der häufigsten Sprachen im Web gewesen ist.

Neben den sozialen Folgen in der Kommunikation folgen der erweiterten Abschottung des Landes ökonomische Konsequenzen nach: Schätzungweise 1,5% des Bruttosozialproduktes des Landes sind direkt in der digitalen Wirtschaft verankert und diversifiziert in unterschiedlichste Sektoren. Der iranische Telekommunikationsmarkt ist mit einem Umsatzwert von ca. 20 Milliarden Dollar der viertgrößte Markt seiner Art in der Region. Rund 1300 Internet Service Provider waren 2010 im Iran im privaten Sektor gemeldet und sind nun direkt in ihrer Existenz bedroht (Quelle: Weltbank). Neben den erfolgreichen Vorstößen am Markt durch iranischstämmige Websitebetreiber, Shopbesitzer und Dienstleistungsanbieter im Online-Sektor wuchs die Diversifikationsgrad in der digitalen Industrie in den letzten Jahren rapide: Professionell gepflegte Blogs für Ayatollahs sind längst Bestandteil der iranisch-nationalen Webkultur, genauso prägen Chatforen und Profilplattformen für (heiratswillige) Muslime das „lokale“ Netz.

Innovationsbremse Kommunikationsfilter?

Neben den alltäglichen Hindernissen in der digitalen Informationsbeschaffung kommt dieser Umbruch nun mit weiteren Hemmnissen für eine dringend benötigte wirtschafltiche Trendwende zu Tage. Die Einengung des Suchspektrums online wirkt sich fatal auf das Innovationspotential nicht nur der Telekommunikationswirtschaft offline aus. Es braucht kein zweites facebook im Iran, allerdings lässt sich die personalisierte vernetzte Kommunikationsform in Echtzeit nicht mehr aufhalten. Doch welche Massnahmen sieht die aktuell umgesetzte Doktrin der Schüler von Ghom darüber hinaus vor? Buchen iranische Werbetreibende demnächst helale Keywords bei den suchmaschinenbetreibenden Basiji-Agenturen im nationalen Internet? Eine virtuelle Authenzität zu erzielen kann im Zuge der Verbote darüber hinaus noch attraktiver für junge Iraner werden. Wird die Propaganda-PR nun mit einem Richtlinienkatalog „zurückschlagen“?

Hoffnungsschimmer in Absurdistan

Interessant ist zu beobachten, dass zwar einerseits versucht wird die absolute Kontrolle über die Medien auch im web behördlich durchzusetzen. Allerdings wird der Bedarf für ein WWW als relevante Kommunikationsform von offizieller Seite nicht (länger) geleugnet. Mittlerweile nutzen politische und industrielle Eliten im Iran längst das Potential insbesondere im Bereich Social Media für ihre Zwecke. Und eine Idee ist stark insbesondere dann, wenn sie sich bewährt hat. Twitter wird zwar nicht länger mit iranischem Bildmaterial gespeist. Allerdings ist das Konzept der hochfrequenten Kommunikation in 140 Zeichen inklusive Bildinformaionen nicht aufzuhalten.

Denn im Gegensatz zum Weltempfänger zu Zeiten des zweiten Weltkrieges sind die digitalen Natives selbst Berichterstattende und nicht mehr in erster Linie „Zuhörer“. Und dieses mediale Selbstverständnis wird sich kaum durch einen Nationalisierung des Webspaces aufhalten lassen, weder im Iran noch anderswo.

Buchtipp: Arab Photography Now

Der frisch erschienene Band „Arab Photography Now“ präsentiert Einblicke in arabische Lebenswelten und in die Werke zeitgenössischer Künstler. Reflektionen der Revolutionsumbrüche, Alltagssituationen aber auch abstrakte Werke spiegeln die Vielfalt der modernen Photographiekunst der Region wieder. Frei von orientalistischen Klischees und jenseits einer embedded- Berichterstattung präsentieren die Herausgeber Rosse Issa und Michket Krifa 30 KünstlerInnen mit ihren Arbeiten aus der MENA-Region. Eine kleine Vorschau findet ihr hier:

Weitere Infos zum Projekt und den Künstlern hier:

http://www.roseissa.com/current%20publ/APN/APN-publ-im1.html

kulturtransfer wurde abgedruckt

kulturtransfer wurde in den Druck gegeben: In der Beilage der Zeitungen  der Freitag und taz zum Event

Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt

tazlab Medien und Freitag Fabrik

wurde der Beitrag  #flatrate_zur_freiheit zitiert. Ich freu mich! Download der Ausgabe gibts hier

Eventtipp: tazlab Medien und Freitag Fabrik

Hier ein spezieller Eventtipp:

Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt

Der Medienkongress in Berlin

Am 8. und 9. April findet im Berliner Haus der Kulturen der Welt das zweite Zukunftslabor der taz, in diesem Jahr in Kooperation mit der Wochenzeitung „der Freitag“ statt. Weitere Kooperationspartner sind der britische Guardian, der Kultur-Internetdienst Perlentaucher, die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen, Netzwerk Recherche, die taz Panter Stiftung sowie die deutschsprachige Ausgabe von Le Monde diplomatique.

Thema: „Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt“

Zwei Dutzend Veranstaltungen, Podien, Workshops, Vorträge und Diskussionen zur Medienrevolution und das, was sie aus unserer Wirklichkeit gemacht hat, was wir aus ihr gestalten wollen. Und 100 Gästen aus aller Welt – aus den USA, Lateinmerika, Osteuropa, Tunesien, dem Maghreb, Europa und Deutschland.

Themenschwerpunkte: Politische Leckagen – Wikileaks; politische Stimmen, endlich Gehör finden, aus Afrika, Osteuropa; politischer Protest gegen die Zensur; politische Qualitäten in Sachen Internet; Partizipation und Teilhaben – die Medien und Stuttgart 21.

Sie finden hier das genaue Programm des taz.lab Medien – es wird laufend aktualisiert.


Veranstaltungsort Haus der Kulturen der Welt (Foto: dpa)

Zur Sache: Durch die technischen Fähigkeiten zur Datendigitalisierung ist die mediale Welt eine krass andere geworden. Mail und Mobiltelefon sind in weiten Teilen der Welt gewöhnliche Bestandteile der Kommunikation geworden – und zwar auch diese in globaler Hinsicht. Nichts kann mehr auf ewig verschlossen, verborgen, geheimnisvoll bleiben. Die Medienrevolution ist eine, die auch politisch Gutes verhieß.

Aber ist das wirklich der Fall geworden? Ist die Medienkrise, das Zeitungssterben beispielsweise in den USA, wirklich eine fatal hinzunehmende Entwicklung? Oder ist sie notwendig gewesen – ein technisches Sterben, wie so viele Dinge durch Revolutionen überholt waren? Eine Medienkrise, die die taz als genossenschaftlich organisierte und unterfütterte Zeitung, unbeschadet überstanden hat – – ein Rezept für die Branche schlechthin? Kann eine Zeitung nur überleben, wenn sie sich von Umsatzinteressen von Verlegern unabhängig macht?

Und: Wie sind diese Medien aus der Perspektive von Verbrauchern – ist das Zeitungssterben nicht auch ein Qualitätsverlust bürgerlicher Öffentlichkeit, vor allem im lokalen Bereich? War Wikileaks, über all dies hinaus, ein Segen, der den Mächtigen signalisierte: Wir kommen an jedes eurer scheinbar perfekt gehüteten Geheimnisse? Die neuen Medien – ohne sie wäre in den arabischen Ländern diese politischen Revolutionen nicht möglich gewesen. Oder etwa doch? Werden die sozialen Netzwerke überschätzt, weil idealisiert?

Ist die Medienrevolution, wie wir sie uns vorgestellt haben, nicht auch eine gewesen, die den Kampf gegen die klassisch-bürgerlichen Medien möglich machte? Wie etwa in Stuttgart, wo die Proteste gegen den Neuzuschnitt der Innenstadt am Beispiel eines Bahnhofs gegen die Publikationen der örtlichen Zeitungen entfacht werden mussten?

Medien stiften Konstruktionen – auf dem taz.lab wird gefragt. Was ist der Anteil der Medien, an ihren Erzählungen, an ihren Blicken, dass der Islam so eine schlechte Presse hat? Wie werden Frauen, wie schwule Männer in den modernen Mediendiskursen gezeichnet?

Fragen über Fragen – die ihre Antworten auf dem taz.lab suchen!

Seitensprung: Qantara.de

Diesmal im Seitensprung vorgestellt: qantara.de

Wer ist Qantara?

Das arabische Wort „qantara“ bedeutet Brücke. Qantara.de ist ein Projekt der Deutschen Welle, an dem auch das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung beteiligt sind. Das Projekt will zum Dialog mit der islamischen Welt beitragen und wird vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland gefördert.

Lesetipp:

Die Araber und die Libyen-Intervention

Stehlt uns nicht die Revolution!

Die arabische Demokratiebewegung legt besonderen Wert auf ihre Unabhängigkeit und fürchtet nun, dass die Intervention in Libyen einen hohen Preis kosten wird: sie könnte ihrem Protest die Legitimität rauben. Ein Kommentar von Layla Al-Zubaidi

Gaddafi-Gegner und Anhänger der libyschen Demokratiebewegung in Bengasi; Foto: AP
Bild vergrössern Militärische Intervention zum rechten Zeitpunkt: Viele libysche Aufständische sind dankbar dafür, dass die sogenannte „Koalition der Willigen“ unter der Ägide der USA, Frankreichs und Großbritanniens rechtzeitig in den Konflikt eingriff. Seit Beginn der Luftangriffe auf Libyen wird in der arabischen Öffentlichkeit heftig darum gerungen, wie man zur westlichen Intervention stehen soll.

Richtig ist, dass nicht nur viele Libyer, sondern auch viele Stimmen in der arabischen Welt die Intervention befürworten: ein Novum in der Region. Mindestens genauso viele Menschen bleiben jedoch zutiefst skeptisch.

Westliche Intervention als Wendepunkt

Für die arabische Demokratiebewegung stellt die westliche Intervention einen Wendepunkt dar. Eine zentraler Faktor, der bisher für ihren Erfolg bürgte, fällt nun weg: dass es die arabischen Bevölkerungen selbst waren, die gegen ihre Despoten – und teilweise sogar gegen den Westen und dessen langjährige Allianz mit autoritären Regimen der Region – aufbegehrten.

Logo der Arabischen Liga; Foto: DW
Bild vergrössern In der Kritik: Die Arabische Liga gilt den meisten weniger als ihre Interessenvertretung denn vielmehr als ein Club alternder Despoten, schreibt Layla Al-Zubaidi. Die junge, im Internet versierte Generation und säkulare Reformer sind von den Machthabern nicht selten als „Agenten des Westens“ denunziert und verfolgt worden. Sie legen daher besonderen Wert auf ihre Unabhängigkeit und fürchten nun, dass die Intervention in Libyen einen hohen Preis kosten wird: sie könnte ihrem Protest die Legitimität rauben.

Nun haben ausgerechnet jene Mächte, die jahrelang die Stabilität dieser Regime garantiert haben, das Heft an sich gerissen, statt alle politischen Mittel auszuschöpfen.

Dass ihre Intervention in Libyen, anders als der US-Angriff auf den Irak 2003, von der UNO und der arabischen Liga abgesegnet wurde, verleiht ihr zwar größere internationale Legitimation. Doch für viele Araber macht das keinen großen Unterschied. Denn erstens gilt die Arabische Liga den meisten weniger als ihre Interessenvertretung denn vielmehr als ein Club alternder Despoten.

Viele dieser Regime fuhren in den vergangenen Tagen damit fort, in ihren eigenen Ländern die friedlichen Proteste brutal zu unterdrücken. Zweitens können nur die USA, England und Frankreich diese Resolution auch umsetzen. Und deren Motivation geht auch darauf zurück, dass es sich bei Libyen um einen wichtigen Öllieferanten und wichtigen Brückenkopf für die Migration nach Europa handelt; insbesondere Washington fühlt sich zudem von entlassenen oder entflohenen islamistischen Kämpfern bedroht.

Mit zweierlei Maß

Graffiti gegen Hamad bin Issa al-Chalifa; Foto: dapd
Bild vergrössern Die Protestbewegung in Bahrain wird vor allem von der schiitischen Bevölkerungsmehrheit getragen, die sich durch die sunnitische Herrscherdynastie von König Hamad bin Issa al-Chalifa benachteiligt fühlt. Mit ihrer manischen Art haben sich Gaddafi und seine Söhne auch bei ihren arabischen Nachbarn nur wenig Freunde gemacht – nur darum mag ihnen jetzt keiner seiner Diktatorenkollegen beispringen.

Doch in seinem Wahn, „Revolutionsführer“ auf Ewigkeit sein zu wollen, unterscheidet sich Gaddafi nur graduell etwa von Hamad al-Chalifa, dem Herrscher über Bahrain, der sich selbst zum König krönen ließ.

Besonders bitter stößt es der Protestbewegung in den Golfstaaten deswegen auf, wie sich ihre Staatschefs jetzt mit Blick auf Libyen verhalten. Während sich der „Golf-Kooperationsrat“, dem sie angehören, einerseits als Partner zum „Schutz der libyschen Zivilbevölkerung“ anbot, entsandte er zugleich Truppen nach Bahrain, um die brutalen Unterdrückung der dortigen Opposition zu unterstützen.

Dazu passt es, dass Saudi-Arabien eine absurde Fatwa ausstellen ließ, die demokratische Demonstrationen für „unislamisch“ erklärte. Dass diese Doppelmoral im Westen kaum für Empörung sorgte, dürfte daran liegen, dass diese Länder mit ihren Energiereserven und Militärbasen wichtige Verbündete sind und bleiben.

Jene Mächte, die nun die Militäroperation in Libyen anführen, müssen sich endlich mit den Fehlern der eigenen Politik und der ihrer arabischen Alliierten auseinandersetzen. Sonst bleibt am Ende der Eindruck haften, sie versuchten sich mithilfe des Militäreinsatzes von den Fehlern der Vergangenheit reinzuwaschen.

Doch festzuhalten bleibt: Obwohl die arabische Welt derzeit von einem einzigartigen revolutionären Moment erfasst ist, handelt es sich um sehr unterschiedliche Protestbewegungen. Die Proteste in Syrien, Jordanien und dem Jemen zeigen, dass dieser Aufstand noch längst nicht am Ende ist.

Der Mut und das Selbstbewusstsein der Protestierenden sind Anlass zum Optimismus, dass sie sich nicht vom Westen „enteignen“ lassen werden. Dieser Mut und dieses Selbstbewusstsein macht es den verbliebenen autokratischen Regimes sehr schwer, den Ruf nach Demokratie als „westlichen Import“ zu diskreditieren.

Layla Al-Zubaidi

© Qantara.de 2011

Layla Al-Zubaidi leitet das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Beirut.

Redaktion: Arian Fariborz/Qantara.de

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