Stimmen der Veranstalter des YMS 2010

Zahi Alawi ist freier Mitarbeiter/Redakteur bei der Deutschen Welle und  TW-Arabia. Er betreut darüber hinaus den Wettbewerb „Best of The Blogs“, den die DW-Online jährlich organisiert (www.thebobs.com). Seine Diplomarbeit zur „Mediennutzung von Arabern in Deutschland“ mündete in einem Onlinemagazin „Al-Hewar“ (der Dialog).

Wo haben Sie wann studiert und in welchem Fachbereich?

Meinen BA habe ich in Palästina an der An-Najah University und das Dipl. an der Uni-Dortmund absolviert (beides Journalistik als Hauptfach und Politik als Nebenfach). Zur Zeit schreibe ich an meiner Dr.-Arbeit zum Thema: „Die Entwicklung des Online-Journalismus in Palästina“.

Woher kommt Ihr Interesse an einer interkulturellen Veranstaltung?

Als palästinensischer Journalist, der in Deutschland lebt und arbeitet, und der seit 2005 einen internationalen Wettbewerb betreut, sollte ich mich  sehr  für eine interkulturelle Veranstaltung interessieren. Das bietet sich an. Das Thema Interkuturalität beschäftigt mich seit Jahren in Deutschland in meinem beruflichen wie auch privatem Leben.

Was ist Ihre persönliche Einschätzung der Perspektiven des Young Media Summits? Was sind die Ziele?

So eine Veranstaltung wird das Bild der anderen verändern, weil beide Seiten -Deutsche und Araber- sich persönlich treffen und miteinander reden und offen diskutieren, was zu einer Verständigung führen könnte. Das Hauptziel so einer Veranstaltung ist den Anderen kennen zu lernen und die Vorurteile abzubauen. A wichigsten ist dabei der Dialog. Wir wollen eine Art Dialog auf der Bloggerebene, weil wir der Meinung sind, dass diese Gruppe einen Einfluss auf und in der Gesellschaft hat. Wenn wir allein Facebook betrachtetwn werden wir feststellen, dass die Netzwerke einen enormen Einfluss in jeder Gesellschaft haben. Auf Facebook gibt´s heute mehr „Einwohner“ als es in den USA gibt.

Wie lange sind Sie schon in Kontakt mit den anderen Teilnehmern des YMS 2010 ?

Das ist sehr unterschiedlich: Manche kenne ich seit Jahren, weil sie entweder nominiert waren für die BOBs oder zumindest dafür vorgeschlagen, oder weil sie aktive Blogger sind, andere kontaktiere ich zum ersten Mal.

Matthias Spielkamp arbeitet als freier Journalist, Trainer und Berater  und betreibt den Blog http://immateriblog.de. Er widmet sich dabei hauptsächlich Fragen zu Urheberrecht, Internet-Politik, Online-Journalismus und sozialen und gesellschaftlichen Aspekten der Digitalisierung.

Wo haben Sie wann studiert und in welchem Fachbereich?
Masters‘ Degree in Journalism, University of Colorado, Boulder, 1994  sowie Magister in Philosophie, Politik, VWL an der FU Berlin 2007.

Woher kommt Ihr Interesse an einer interkulturellen Veranstaltung?

Ich arbeite seit ca. zehn Jahren in der internationalen Journalistenfortbildung, angefangen mit dem Europäischen Medieninstitut, nun für das IIJ von Inwent und die DW-Akademie.

Was ist Ihre persönliche Einschätzung der Perspektiven derVeranstaltung? Was sind die Ziele?

Es ist wahrscheinlich das erste Treffen dieser Art, das zweieinhalb Tagelang einen sehr intensiven Austausch ermöglicht, weil es nicht einfach eine öffentliche Konferenz ist. Daher hoffe ich, dass die Teilnehmer sich persönlich besser kennen lernen werden, und dadurch auch ihre unterschiedlichen Einstellungen zum Leben.

Wie lange sind Sie schon in Kontakt mit den anderen Teilnehmerndes YMS 2010 ?
Wegen des YMS seit ca. drei Monaten, einige der Deutschen kenne ich privat/beruflich schon länger.
Weitere Infos finden sich auch unter http://yms2010.wordpress.com/
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